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Reisekrankenversicherungen für den Winterurlaub

Der Winter steht vor der Tür und damit wieder die Frage was macht man im Winterurlaub?
Die einen nutzen ihn zum Relaxen, für Städtereisen oder Kulturprogramme, die anderen für Fernreisen und Abenteuer. Krankheitsfälle oder Unfälle sind das Letzte, an das Urlaubsreisende während dieserTage erinnert werden möchten. Daher gilt immer vor dem Urlaub eine Reisekrankenversicherung abschließen !

Reisekrankenversicherung unverzichtbar für gesetzlich Krankenversicherte

Doch auch bei aller Vorsorge ist man vor Zwischenfällen niemals ganz sicher – das gilt insbesondere für die Urlaubsreise: So wird jeder Dritte während des Urlaubs krank. Wie schnell hat man sich eine Wunde zugezogen, an der  Küche den Magen verdorben oder den Rücken zu intensiv der Sonne ausgesetzt.
Doch es ist unverzichtbar, auch für einen tatsächlichen Ernstfall gewappnet zu sein. Damit der Traumurlaub nicht als traumatische Erfahrung endet, ist eine Reisekrankenversicherung sehr wichtig! Denn die Rechnung eines ausländischen Arztes kann, je nachdem wohin die Reise geht, schnell zum erschreckenden Souvenir werden: Die gesetzlichen Kassen kommen nämlich nur für ärztliche Leistungen in der EU und in zehn weiteren Ländern Europas und Nordafrikas auf. Jenseits dieser Grenzen gelten Urlauber als Privatpatienten und müssen damit ohne bestehende Reisekrankenversicherung die Arztkosten selbst übernehmen – und bar bezahlen!
Diese Privat-Rechnung kann zwar zu Hause bei der gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden, der gesetzlich krankenversicherte erhält jedoch nur die Leistung zurück, die die gesetzliche Kasse bei einer Behandlung in Deutschland gezahlt hätte.
Dabei müssen gesetzlich Krankenversicherte,  vom Reiseziel und dem dort geltenden gesetzlichen Versicherungsschutz, immer erhebliche Zuzahlungen leisten.
Auch die meist  teuren Kosten für einen medizinisch notwendigen Krankenrücktransport aus dem Ausland, die ganz leicht mehrere Tausend Euro betragen können, müssen gesetzlich Versicherte aus eigener Tasche zahlen.

Reisekrankenversicherungen Testempfehlungen

Mit einer privaten Reise-Krankenversicherung wie dem Jahres-Reiseschutzbrief der Barmenia oder dem Finanztest Testsieger der Reisekrankenversicherung der Hanse Merkur sind Auslandsreisende auf der sicheren Seite, denn im Fall der Fälle werden Kostenfolgen einer Krankheit (wie beispielsweise stationäre oder ambulante Heilbehandlungen, Arznei- und Verbandmittel) oder eines Unfalls im Ausland versichert – und das für nur wenige Cent pro Tag.

Reisekrankenversicherung erspart die Kosten einer Bergrettung

Das Wandern ist zweifellos gesund und fördert  Ausdauer und Koordination. Der Wanderer hat viel Bewegung im Freien und genießt so seine Erholung vom Alltag. Mit guter Ausrüstung und richtiger Vorbereitung wird die Wandertour in den Bergen zum idealen Trainingsausgleich  für Körper Geist und Seele.

Zur wichtigen Vorbereitung des Wanderurlaubs gehört natürlich  auch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, denn anders als bei einfachen Wanderungen gehört z.B. eine Begehung von Klettersteigen trotz der dort erhöhten Sicherheitsmaßnahmen leider immer noch zu den unfallträchtige Sportarten. Auch erfahrene Wanderer  geraten leider oft in eine gefährliche Lage und benötigen dann schnell akute Hilfe.

Falls ein Wanderer sich bei seiner Klettertour z.B den Fuß vertritt oder einen Kreislaufkollaps erleidet, ist die Bergwacht die erste Anlaufstelle . Wenn der Kletterer nicht ausreichend versichert ist , muss er die Kosten für die Bergrettung selbst tragen – und diese Kosten können eine erhebliche Höhe haben.

Reisekrankenversicherung bei Notruf am Klettersteig

Wenn den Wanderern während ihrer Bergtour ein Unfall zustößt und sie deshalb den Rettungsdienst in Anspruch nehmen müssen, übernimmt eine Reisekrankenversicherung die anfallenden Kosten (z.B. die ERV im Rahmen der medizinischen Notfall-Hilfe Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis zu 10.000 Euro). Diese Rettungskosten im Ausland sind immer  Bestandteil einer Reisekrankenversicherung. Der Krankenrücktransport im Ausland wird ebenfalls erstattet. Innerhalb Deutschlands (soweit der Ausflugsort mindestens 50 km vom Wohnort entfernt liegt) wird von einigen Versicherungsanbietern ( so der Europäischen Reiseversicherung – ERV) ebenfalls bezahlt. Hier muss man beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung auf das Kleingedruckt achten. Manche Versicherer zahlen nur bei Unfällen im Ausland.

Falls ein Unfall bei der Wanderung dazu führt, dass der Wanderer nicht mehr selbständig nach Hause reisen kann, hilft der Versicherer mit einem medizinischen Rücktransport. Die Kosten hierfür  übernimmt nur eine Reisekrankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung erstatten selbst bei Rücktransporten innerhalb Deutschlands die Kosten grundsätzlich nicht.

Wenn der verunfallte Wanderer in EU Mitgliedsländern wie Österreich oder der Schweiz medizinisch behandelt werden muss, erstattet die GKV nur die Kosten, die bei einer Behandlung in Deutschland angefallen wären. Die restlichen Kosten muss der Wanderfreund selbst tragen – und das kann teuer werden. Eine Reisekrankenversicherung übernimmt diese Behandlungskosten jedoch ohne Probleme.

Reisekrankenversicherer leiden unter Betrugsfällen

Jedes Jahr landen Tausende von gefälschten Rechnungen bei den Leistungsabteilungen der deutschen Reisekrankenversicherungen. Der Schaden geht nach Aussage einer Sprecherin der Ergo Versicherungsgruppe in  die Millionen. Bezahlt wird er wie immer am Ende von den Versicherten selbst, in Form höherer Prämien. Besonders im Ausland gedeiht das Geschäft mit den falschen Rechnungen, denn dort ist die Kontrolle besonders schwer.

Die Probe aufs Exempel machte ein Reporter vom ZDF (ZDFzoom 18.5.2011 22.45 Uhr). In Sri Lanka gelang es ihm ohne Probleme Rechungen für nicht gekaufte Medikamente in der Apotheke zu bekommen. Außerdem konnte er eine dreitägige Wellnessbehandlung in einer Ayurveda Kinik machen und erhielt dort einen detaillierten Arztbericht zur Vorlage bei der Reisekrankenversicherung. Der Arztbericht enthielt natürlich nicht die Wellness Behandlung sondern eine frei erfundene Diagnose mit passendem Blutbild und Krankenhausbehandlung.

Die gefälschten Arztrechnungen werden nach Aussagen von Versicherungsexperten immer pefekter.Inzwischen haben die Versicherungen aber auch schwarze Listen von Ärzten oder Krankenhäusern aus den betreffenden Ländern angelegt. Wer als Versicherungsnehmer Belege dieser Institutionen einreicht, muss damit rechnen , dass die Unterlagen genauer geprüft werden und auch in besonders gravierenden Fällen ein Ermittler vor Ort eingeschaltet wird. Gegen manche Kunden wurde inzwischen auch Strafanzeige gestellt. Aufgrund des offenbar zunehmenden Trends und des geringen Unrechtsbewusstseins mancher Kunden, hofft man dadurch – wohl auch durch die Sendung im ZDF – die Versicherungsnehmer zur Ehrlichkeit anzuhalten.

Reisekrankenversicherung für längere Auslandsaufenthalte

Auslandssemester, Work and Travel Aufenthalte oder ein Job außerhalb Deutschlands erfordern hinsichtlich der Auslands-Krankenversicherung individuell zugeschnittene Versicherungslösungen. Hierauf haben sich einige Versicherungsgesellschaften spezialisiert.

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Im Notfall hilft die Reisekrankenversicherung

Von allen Angeboten, die finanzielle Risiken im Urlaub absichern sollen, ist die Reise-Krankenversicherung die wichtigste.

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Reisekrankenversicherungen – viel Leistung für wenig Geld

Viele Auslandsreisekrankenversicherungen kosten pro Person nicht mehr als eine Kinokarte. Damit hat man ein Jahr lang je nach Anbieter für 42 bis 60 Tage Urlaub eine Reisekrankenversicherung, die zumindest für gesetzliche Versicherte besser ist als die gesetzliche KV.

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Reisekrankenversicherungen work and travel

Immer mehr Jugendliche nutzen die Zeit nach Ihrem Schulabschluss um die Sprachkenntnisse zu verbessern, soziale oder umweltorientierte Projekte zu begleiten und natürlich Land und Leute inweit entfernten Regionen dieser Welt kennenzulernen. Viele schreiben sich dabei in sog. work and travel-Programmen ein oder arbeiten als Au-Pair bzw. in einem Praktikum , um so die Reisekasse aufzubessern.

Eine gesetzliche oder private Krankenversicherung zur Absicherung im Ausland genügt hier in den meisten Fällen nicht, zumindest dann, wenn der Aufenthalt 6 Wochen überschreitet und nicht im EU Ausland erfolgen soll. Gerade in den drei beliebtesten work-and-travel-Reisezielen – USA, Neuseeland und Australien – erhalten gesetzlich Krankenversicherte von Ihrer Krankenversicherung keinerlei Erstattung der Behandlungskosten. Zudem sind viele Leistungen im Ausland überhaupt nicht versichert, wie beispielsweise teure Medikamente oder ein Krankentransport per Flugzeug ins nächste Krankenhaus. Diese Kosten müssen dann ohne passende Reisekrankenversicherung zusätzlich zu den Behandlungskosten aus eigener Tasche getragen werden.

Aber auch innerhalb der EU sieht es nicht viel besser aus. Hier genießt man – falls ein Sozialversicherungsabkommen besteht – als gesetzlich Versicherter zwar grundsätzlich Versicherungsschutz. Allerdings wird nur das erstattet, was im jeweiligen Land auch den dort versicherten Bürgern erstattet würde. Und dies ist oft spürbar weniger als in Deutschland. Bei Kosten bis 1000,- Euro darf die Deutsche Krankenkasse zudem wählen, ob sie nicht nach deutschen Sätzen abrechnet. Sie kann sich also die, für sie günstigere Variante aussuchen.

Vor Antritt einer work-and-travel-Reise ist also der Abschluss einer passenden Reisekrankenversicherung für die Dauer des gesamten Auslandsaufenthalts unerlässlich.

Einige Verscherungsunternehmen haben sich auf Reisekrankenversicherungen für work and travel Aufenthalte spezialisiert und bieten eine umfassenden Versicherungsschutz ( Hanse Merkur Reiseversicherung, ACE Versicherung, ERV Versicherung)

Reisekrankenversicherung USA

Die USA sind eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Allerdings findet man dort nicht nur bezaubernde Landschaften und spektakulären Sehenswürdigkeiten , sondern auch Krankenhäuser mit horrenden Kosten bei Behandlungen im Krankheitsfall. Mit der passenden Reisekrankenversicherung für die USA kann man sich gegen dieses Kostenrisiko absichern.
Die enormen Kosten, die bei einer Behandlung anfallen können, lassen sich auf viele Gründe zurückführen. Einerseits sind die Forschungs- und Entwicklungskosten für medizinische Geräte und Arzneien in den Vereinigten Staaten extrem hoch und andererseits sind die staatlichen Zulassungsverfahren schwierig und zeitintensiv. Die anfallenden Kosten werden dann auf das Endprodukt umgelegt, so dass bereits einfache Kopfschmerztabletten wesentlich teurer sind als in Deutschland.Praktizierende Ärzte in den USA werden wesentlich häufiger verklagt als in Deutschland. Um eventuellen Schadenersatzzahlungen (die leicht in die Millionen gehen können) vorzubeugen, müssen sie sich teure Vermögensschädenhaftpflichtversicherungen (liability insurances) zulegen.

Da es in Amerika kein flächendeckendes, staatliches Gesundheitssystem gibt, sind Ärzte und Krankenhäuser auch nicht an festgeschriebene Kostensätze gebunden und können Behandlungen individuell – und oft zu Lasten des Patienten – berechnen. Diese Praxis verschärft sich automatisch bei Urlaubern, die wenig Einblick in die Abrechnungspraxis eines amerikanischen Krankenhauses haben. Übllicherweise müssen Patienten in Amerika die Arzt- und Arzneimittelkosten aus eigener Tasche bezahlen. Fehlt eine Reisekrankenversicherung, kann dies schnell zu finanziellen Problemen führen, da die Kosten für medizinische Behandlungen bis zu zehnmal so teuer sein können, wie in Deutschland.
Für Urlaubsreisen in die USA, die nicht länger als 6 Wochen dauern, reicht eine normale Reisekrankenversicherung. Für längerfristige Aufenthalte benötigt man jedoch eine spezelle langfristige Reisekrankenversicherung. Dabei sind die Tarife dieser Reisekrankenversicherungen auch höher als bei Reisen innerhalb der EU, wenn die USA als Urlaubsziel im Auslandsreisekrankenschutz enthalten sein soll.