Reisekrankenversicherung erspart die Kosten einer Bergrettung

Das Wandern ist zweifellos gesund und fördert  Ausdauer und Koordination. Der Wanderer hat viel Bewegung im Freien und genießt so seine Erholung vom Alltag. Mit guter Ausrüstung und richtiger Vorbereitung wird die Wandertour in den Bergen zum idealen Trainingsausgleich  für Körper Geist und Seele.

Zur wichtigen Vorbereitung des Wanderurlaubs gehört natürlich  auch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, denn anders als bei einfachen Wanderungen gehört z.B. eine Begehung von Klettersteigen trotz der dort erhöhten Sicherheitsmaßnahmen leider immer noch zu den unfallträchtige Sportarten. Auch erfahrene Wanderer  geraten leider oft in eine gefährliche Lage und benötigen dann schnell akute Hilfe.

Falls ein Wanderer sich bei seiner Klettertour z.B den Fuß vertritt oder einen Kreislaufkollaps erleidet, ist die Bergwacht die erste Anlaufstelle . Wenn der Kletterer nicht ausreichend versichert ist , muss er die Kosten für die Bergrettung selbst tragen – und diese Kosten können eine erhebliche Höhe haben.

Reisekrankenversicherung bei Notruf am Klettersteig

Wenn den Wanderern während ihrer Bergtour ein Unfall zustößt und sie deshalb den Rettungsdienst in Anspruch nehmen müssen, übernimmt eine Reisekrankenversicherung die anfallenden Kosten (z.B. die ERV im Rahmen der medizinischen Notfall-Hilfe Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis zu 10.000 Euro). Diese Rettungskosten im Ausland sind immer  Bestandteil einer Reisekrankenversicherung. Der Krankenrücktransport im Ausland wird ebenfalls erstattet. Innerhalb Deutschlands (soweit der Ausflugsort mindestens 50 km vom Wohnort entfernt liegt) wird von einigen Versicherungsanbietern ( so der Europäischen Reiseversicherung – ERV) ebenfalls bezahlt. Hier muss man beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung auf das Kleingedruckt achten. Manche Versicherer zahlen nur bei Unfällen im Ausland.

Falls ein Unfall bei der Wanderung dazu führt, dass der Wanderer nicht mehr selbständig nach Hause reisen kann, hilft der Versicherer mit einem medizinischen Rücktransport. Die Kosten hierfür  übernimmt nur eine Reisekrankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung erstatten selbst bei Rücktransporten innerhalb Deutschlands die Kosten grundsätzlich nicht.

Wenn der verunfallte Wanderer in EU Mitgliedsländern wie Österreich oder der Schweiz medizinisch behandelt werden muss, erstattet die GKV nur die Kosten, die bei einer Behandlung in Deutschland angefallen wären. Die restlichen Kosten muss der Wanderfreund selbst tragen – und das kann teuer werden. Eine Reisekrankenversicherung übernimmt diese Behandlungskosten jedoch ohne Probleme.

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